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Drechseln

Die Geschichte des Drechselns beginnt bereits im alten Ägypten, wo es einfache Drechselbänke gab. Somit gehört das Drehen bzw. Drechseln zu den frühesten bekannten technischen Künsten, wobei die älteste bekannte Drehbank die sogenannte Holzdrehbank ist.

Im Erzgebirge zählt das Drechseln auch heute noch zu den wichtigsten Handwerkstechniken, um traditionelle Holzkunst und moderne Produkte herzustellen. Es ist der Grundstein für alle weiteren Schritte hin zum fertigen „Männel“ und wird natürlich auch in unserer Werkstatt praktiziert und zur Schau gestellt.

 

Wie funktioniert das?

Im ersten Schritt wird das Holzstück in eine Achse gespannt, wo es mit hoher Geschwindigkeit um sich selbst gedreht wird. Nun trägt der Drechsler das Holz rund um das Stück ab, so dass die gewünschte Form entsteht, wobei er Drechseleisen in unterschiedlichen Größen und Stärken verwendet. Große Drechseleisen sind für große Mengen Holz gut geeignet und mit kleinen Drechseleisen werden die feinen Details herausgearbeitet.
Das Langholzdrehen und das Querholzdrehen sind die am häufigsten angewandten Techniken.

 

 

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